16.-18.10.13 Freiburg i. B.

Parkplätze in der Nähe von Waldgebieten sind etwas Schönes, da man meist ungestört ist und die Entsorgung körpereigener Reststoffe ohne größeren Aufwand bewältigt werden kann. Und dann ist da ja noch die ländliche Idylle, auf die männliche Personen zwischen 19 und 22 Jahren bekanntlich besonders viel Wert legen. Daher ist es umso erfreulicher, dass sich auf dem Weg nach Freiburg eine solche Gelegenheit bietet. Da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen und der Igel sich in der Waldschenke „Zum hohlen Stamm“ ein Wurzelbier ins Stachelkleid einpflegt schließen Die Dölzschner ihre Äuglein und erwarten den nächsten Morgen.

13.00 Uhr … Morgen verpasst … egal heute wird in Freiburg gespielt! Das Prozedere des Instrumententransports bis zum Spielort sollte ja mittlerweile bekannt sein. Hinfahren, ausladen, geeigneten Ort finden, aufbauen, spielen. Das Begrüßungskomitee der Freiburger Polizei nimmt Die Dölzschner pünktlich nach dem ersten Block mit den Worten „Der Kollege erklärt ihnen mal kurz die grundsätzlichen Regelungen zur Straßenmusik“ in Empfang. Sekt gibt’s leider nicht, aber Mitglied Krieger hinterlässt trotzdem einen bleibenden Eindruck. Nämlich in Form seiner Personalien. Na toll. Mal wieder wird unplanmäßig früh der Rückweg angetreten, welcher jedoch vom Kauf eines weiteren Bandaccesoires begleitet wird. Mitglied Schlät hat in der Außenauslage eines Ramschladens Neongelbe Wollmützen entdeckt. Neongelbe Wollmützen! Mit grüner Bommel! Die müssen mit! Quasi „gut behütet“ schafft man das Klanggepäck zurück ins Döll-O-Mobil. Was sagt die Europakarte? Basel!

Die Dölzschner sind drei Musiker aus Dresden-Dölzschen, die seit dem Jahr 2011 miteinander musizieren. Die Basis der selbst geschriebenen Musik (HT-Phon-Sound) ist das HT-Phon – ein von Ludi selbstgebautes Instrument aus Abflussrohren.

Das neue Album „Volles Rohr“ (© 2014) ist jetzt erhältlich!