06.-09.08.2013 – Weimar

06. - 09.08.2013 – Kurz nach Mitternacht rollt der fahrbare Wohnraum durch die Straßen Weimars. Hungrig von der zurückgelegten Strecke schlachten Die Dölzschner die erste Notkonserve von Opa Krieger, da sie entsetzt feststellen, dass man hier nach 24 Uhr keinen Döner mehr bekommt. Sauerei!
Freundlicherweise wird ihnen zum Erhitzen ihrer Nahrung die Küchenzeile von Justus' Schwester zur Verfügung gestellt, da das Hantieren mit offenem Feuer den ohnehin eher sub-optimalen klimatischen Bedingungen innerhalb des Busses nur wenig zuträglich ist.

Der Erste Tag innerhalb der Weimarer Stadtgrenzen beginnt für die Dölzschner mit einem sehr nötigen Einkaufsbummel und anschließendem ausgiebigen Frühstück auf dem Gehweg unterm Baum neben ihrem Bus.

Da man das Künstlerhandwerk nicht überstrapazieren darf, beschließen sie erst einmal einen Ruhetag einzulegen um sich geistig zu ordnen und einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten zu verschaffen. Etwas später an diesem Tag geht die offizielle Website der Dölzschner online, ohne die das Verfassen dieser Zeilen ganz offensichtlich eine recht unsinnige Idee gewesen wäre.

Der folgende Tag beginnt ähnlich wie der Erste, nur mit dem Unterschied, dass Die Dölzschner beschließen, produktiv zu werden und dem Weimarer Volk mit etwas Musik den Tag zu versüßen.

Die Kunst bleibt nicht ungehört und so wird ihnen während ihrer Straßen-Darbietung angeboten, am folgenden Tag ein Konzert im Garten des Weimarer Künstlerhauses zu spielen. Natürlich lässt man sich eine solche Gelegenheit nicht entgehen, freut sich auf den morgigen Abend und so verschiebt sich die geplante Weiterreise nach hinten.

Beschwingt vom Erfolg und diversen Destillaten verbringen Die Dölzschner ihren Abend im Kreise der Weimarer Jugend. Mitglied Krieger beschließt darüberhinaus die hiesigen Blumenkübel im Tiefflug zu inspizieren, was ihm 3 Stunden kostenlosen Aufenthalt in der Notaufnahme und seiner Hand die Optik eines Patchwork-Teppichs verschafft.

Am dritten Tag verschieben sich die “morgendlichen” Rituale, aufgrund der Ereignisse vom Vorabend auf ca. 17.00 Uhr. Direkt im Anschluss folgen die Dölzschner der Einladung zum Künstlerhaus und bauen trotz leichtem Nieselregen die Bühne auf. Während des Konzertes tritt der ungewöhnliche Fall der direkten Proportionalität von steigenden Regenschauern und grandiosem Publikum ein. Was so viel bedeutet, wie ein tolles Konzert in schöner Atmosphäre mit berauschender Stimmung. Auch die anschließende Abendgestaltung hält erneut einige Überraschungen parat ...


Letztendlich machen sich Die Dölzschner am späten Nachmittag des vierten Tages in Weimar mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck auf, zur zweiten Station: Leipzig ...

Und hie noch ein schöner Blogeintrag zu unserem Kozert von einer Weimarerin: 

http://einklang-katrin.blogspot.de/2013/08/musik-so-ungewohnlich-wie-genial.html

Die Dölzschner are three musicians from Dresden-Dölzschen (Germany) making music together since 2011. The basis of the self-written music (HT- Phon sound) is the „HT-Phon“ – an homemade instrument that Ludi build from water pipes.

The new album „Volles Rohr“ (© 2014) is now available!