25.-29.10.13 Milano

Im festen Glauben, dass eine Stadt wie Milano sich ja eigentlich gar kein schlechtes Wetter leisten kann, bewegen sich Die Dölzschner - immer noch von dicht bewölktem Himmel und monsunartigen Regenfällen begleitet - in (vermeintlich) freundlichere Gefilde. Der Scheibenwischer wird an seine Grenzen gebracht und wenn er sprechen könnte, hätte er möglicherweise einige Male „Ach du Scheiße, was is hier los?“ gerufen. Fahrer Stephan klebt des Öfteren mit seiner Nase an der Windschutzscheibe um die Autobahn nach Milano - die sich irgendwo unter dem Sturzbach auf dem die Düsseldölle mühsam aber tapfer entlang schippert befinden müsste - wenigstens ab und an noch zu erkennen.

Zur großen Verwunderung der drei Vollgesechten schlägt das Wetter an der Stadtgrenze nicht plötzlich in strahlenden Sonnenschein um, sondern verharrt in einem völlig Straßenmusik-inkompatiblen Zustand. Ein weiterer Faktor der dazu beiträgt, dass die allgemeine Stimmung nicht übermäßig ins Positive tendiert ist der, dass sich die Verkehrsführung zu einem großen Teil auf Einbahnstraßen beschränkt und viele Italiener ihren Führerschein anscheinend in der Pasta gefunden haben. Erst fahren, dann schauen, vorsichtshalber nochmal hupen und abschließend mit einer kurzen Geste den Missmut über das Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer andeuten. Das macht besonders mit einem Bus ganz viel Freude. Blech zeigen!

Zumindest schaffen es Die Dölzschner, sich auf einen Parkplatz zu retten und bedauern zum ersten Mal keine Gummistiefel eingepackt zu haben. Dann gibt’s halt erstmal Kartoffeln und danach ins McDonalds in die „Free WiFi Zone“. Nach ausgiebigen Recherchen im World Wide Web ist es an der Zeit in die Realität zurückzukehren, denn die körpereigene Energie kommt trotz fortgeschrittener Technologie noch nicht aus der Steckdose, sondern muss durch Schlaf wiederhergestellt werden.

Einen lohnenswerten Platz für dieses Vorhaben findet man in einem sumpfigen Gebiet außerhalb der Milanoer Vororte. Der nächste Morgen und das damit verbundene Tageslicht offenbart die Naturnähe des nächtlichen Stellplatzes. Ein kleiner Weiher schlängelt sich an der Steuerbord-Seite der Düsseldölle entlang, einige Bäume breiten ihr schützendes Blätterdach aus, Frösche hüpfen durch das saftige Gras und auch das Wetter scheint nach seinem Fehltritt vom Vortag Einsicht zu zeigen. Da fällt es fast gar nicht ins Gewicht, dass das zur besagten Naturnähe auch das zwei Meter entfernte Hornissennest gehört, dessen tieffliegenden Bewohnern man ab und zu mit einer kleinen Kopfbewegung oder einer gezielten Sprungrolle ausweichen muss.

Natur hin oder her, nur Kohle hält das Schiff am Laufen und die liegt bekanntlich nicht zwischen den grünen Halmen, sondern auf dem harten Pflaster der städtischen Gegenden. Vorerst geht es jedoch zur Schaumparty. Das klingt lustiger als es ist, denn es beschreibt lediglich den lästigen aber notwendigen Prozess der körperlichen Reinigung. Die erste Anlaufstation wird schnell wieder abgewählt, denn es handelt sich um ein geschlossenes Freibad. Die Zweite Möglichkeit bietet sich erst nach einigen gescheiterten Versuchen in einem Sportzentrum außerhalb von Milano. Der Eintrittspreis ist zwar verhältnismäßig hoch, aber das Bedürfnis nach Sauberkeit ist größer. Nun könnte man meinen, dass die Ausstattung des Bades den saftigen Preis rechtfertigt. Wieder mal falsch gedacht! Die Dölzschner stehen nach dem Umkleiden nämlich in einer „derartig verranzten Siffbude“, die in Deutschland wahrscheinlich nur von Spezialkräften in Ganzkörperanzügen betreten worden wäre. „Ni geil!“ Auch die Schließfächer sind aufgrund ihrer fehlenden Schließfunktion nur bedingt für die Aufbewahrung von eventuell mitgeführten Wertgegenständen geeignet. Immerhin, die Duschen funktionieren und das sogar mit warmem Wasser.

Noch nicht ganz im Klaren darüber, ob man wirklich sauberer ist als zuvor, wagt man sich in die Haupthalle der keimigen Badeanstalt, nur um dort festzustellen, dass diese aus einigen Bahnen und dem Kinderbecken besteht. Die Dölzschner sind wenig motiviert Bahnen zu schwimmen und Kinder sind weit und breit nicht in Sicht, also stürzt man sich mit einigen „Schwimmnudeln“ unterm Arm ins hüfthohe Nass. Da kommt auch schon der Bademeister angespurtet und informiert die drei zu groß geratenen Bälger über die Badekappenpflicht. Wegen der Hygiene. Aha. Die Kopfbedeckung und der immense Chlorgehalt des Wassers scheinen hier also die einzigen Hygienevorschriften zu sein. Aber gut, dann wird eben mit Haube und anderen Badeutensilien etwas Unsinn getrieben.

 

Wieder vor den Toren des Sportzentrums angelangt ist man sich sicher, dass hier kein wesentliches Säuberungspotenzial besteht. Die Tageszeit ist mittlerweile wieder ein gutes Stück fortgeschritten und so macht man sich nach dem Abendbrot (eingenommen auf dem Parkplatz) auf den Weg den „Garibaldi“-Bahnhof aufzusuchen, an dem am Tag darauf die bessere Hälfte von Mitglied Schlät, Miri, zwecks eines Wochenendbesuchs in Milano ankommen soll. Schlät frohlockt.

Die Nacht wird in einer Seitenstraße in erreichbarer Nähe des Bahnhofs verbracht. Von dort aus bricht Schlät zu ungewohnt früher Stunde auf um seine Herzdame am Bahnsteig in Empfang zu nehmen. Als er mit selbiger im Schlepptau zurückkehrt sind Mitglied Stephan und Krieger gerade erst aus der Koje gefallen und stehen mit einem etwas weltfremden Gesichtsausdruck und einer Schüssel Müsli im Mittelgang der Düsseldölle. Da es sich für eine Dame natürlich nicht schickt in einem Bus untergebracht zu werden, dessen Raumluft (bedingt durch alte Socken, dreckiges Geschirr und sonstige Ausdünstungen) an die Reizwirkung von Nervengas heranreicht, hat Schlät in weiser Voraussicht ein Hotelzimmer gebucht, welches den beiden Liebenden eine angenehme Unterkunft bieten soll. Aber wo ist das? Kreuz und quer wird das Viertel abgesucht, in dem sich angeblich die gewünschte Herberge befinden soll ... hätte man doch ein Navi mitgenommen ...

Am späten Nachmittag hält die Düsseldölle vor einem Gebäude, welches von außen kaum wie ein Hotel aussieht. Der Straßenname und die Hausnummer stimmen allerdings überein, weshalb man hier am Ziel angekommen zu sein scheint. Nachdem die Formalitäten geklärt sind zieht sich das Pärchen auf sein Zimmer zurück und das Duo Stephan-Krieger widmet sich der Besorgung von Nahrung, dem Einbau der Alarmanlage (welche vorerst rein prophylaktisch ihren Platz in der DüDö findet) und der Suche nach einem Stellplatz in der Nähe des Hotels, welcher in einer Blocksiedlung gefunden wird, die später die Bezeichnung „Neuköln von Milano“ erhalten soll. Nach einem von Schlät-Schiöberg zubereiteten gemeinsamen Abendbrot, der Nutzung des hoteleigenen Wlans und der Dusche durch alle Beteiligten und einer kleinen aber intensiven Druckbetankung (an deren Ende Krieger und Stephan WEGEN ERHÖHTEM LAUTSTÄRKEPEGEL AUS DEM HOTELZIMMER GESCHMISSEN WERDEN) bettet man sich zur Ruhe. Wahlweise im Hotelbett oder im Bus.

Merkt ihr was liebe Kinder? Richtig! Die Dölzschner Onkels haben schon lange keine Musik mehr gemacht. Das wird am Tag darauf in Angriff genommen. Da mal wieder völlige Unklarheit über lohnende Auftrittsorte herrscht, wird abermals die Stadtkarte mitsamt eingezeichneten Sehenswürdigkeiten zu Rate gezogen.

⁃ „Hier beim Castello is bestimmt was los.“
⁃ „Was fürn Castello?“
⁃ „Na hier ... Castello ... Dings“
⁃ „Hmmm ... yo“
⁃ „Also Castello?“
⁃ „Castello!“

Es wurde ja bereits zur Genüge erläutert, dass die Parkplatzsuche nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Dölzschner gehört und somit soll dies auch an dieser Stelle nicht in seiner vollen Wonne beschrieben werden. Fakt ist, es wird meistens einer gefunden, auch wenn es wie in Milano zu einer regelrechten Parkplatzschlacht kommt, am Ende derer Stephan in die gerade frei gewordene Lücke hechtet um diese vor den anderen Lauernden zu besetzen.

Da steht man nun am Castello ... Dings. Zur Überraschung von Mitglied Stephan, der gerade den zum Transport notwendigen Bollerwagen vom Dach hievt, befindet sich auch sein Bierhumpen an eben diesem Ort. Wie das Trinkgefäß am Vorabend seinen Weg auf die Oberseite der Düsseldölle gefunden hat bleibt weitestgehend ungeklärt und bietet Platz für wilde Verschwörungstheorien.

Aber zurück zum Thema: Tatsächlich sind im Einzugsbereich des Bauwerks einige Menschen unterwegs, sodass man sich gleich mit sämtlichen verfügbaren Geräuscherzeugungsmaterialien neben den Eingang platziert und drauf los schallt. Kurz darauf lassen einige wippende Füße im Publikum erkennen, dass die Musik ankommt. Gegen Ende der Darbietung werden Die Dölzschner sogar nach einem Interview gefragt, welches in den kommenden Tagen in Milano stattfinden soll. So fängt's also an ;-)

Der nächste Morgen beginnt mit einem atemberaubend schönen Sonnenaufgang. Die Luft ist klar und weckt mit jeder Brise die Lebensgeister. Möglicherweise ... Ganz genau sagen kann man das nicht, denn um eine solche Uhrzeit denkt keiner der Dölzschner auch nur im Entferntesten daran die Augen zu öffnen. Es ist zu bezweifeln, dass in diesem Moment überhaupt irgendetwas bewusst gedacht wird.

Der erste äußere Eindruck, der zu den Schnarchnasen durchdringt ist das leise Ansteigen der Weckerlautstärke, die mit sanfter Härte den bevorstehenden Übergang von der Schlaf- in die Wachphase einleitet. Das anstehende Gemeinschaftsfrühstück wird ganz gemeinschaftlich im Gemeinschaftsraum des Hotels eingenommen, denn das stärkt die Gemeinschaft! Und gemeinschaftlich-musikalisch soll es auch weitergehen. Heutiges Ziel: Der Dom.

Mit Domen ... Domsen? ... Dömern? ... Domata? ... egal. Mit was-auch-immer-der-Plural-von-Dom-ist haben Die Dölzschner bislang unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In Köln war man gern gesehen, in Strasbourg war man nicht so gern gesehen und wenn das Wetter in Milano nicht mitgespielt hätte, wäre man dort entweder aus mangelnder Präsenz oder wegen der katastrophalen Sichtverhältnisse überhaupt nicht zu sehen gewesen, aber die Situation stellt sich an jenem Tag anders dar. Die äußeren Bedingungen sind geradezu optimal und nur die elendige Suche nach einem Parkplatz (die übrigens auf einem völlig überteuerten Privatparkplatz endet) vermag die Geduld ein wenig auf die Probe zu stellen.

Nichtsdestotrotz ist man guter Dinge und schiebt sich mitsamt Ausrüstung durch die Menschenmassen im Zentrum von Milano auf die Domplatte.

Diese ist natürlich gut gefüllt, aber irgendetwas gibt den drei Wahleuropäern ein ungutes Gefühl. Man fühlt sich auf eine merkwürdige Weise beobachtet. Ach, wird schon schiefgehen! Aufbauen, anfangen!

Es wäre das Konzert ihres Lebens geworden, da sind sich Die Dölzschner sicher. Leider muss man sich 1 ½ Minuten nach dem Erklingen des ersten Tons anschauen, wie schön die örtlichen Carabineri vor Dienstantritt ihre Polizeimarken poliert haben, mit denen sie heiter schwenkend ins Blickfeld der drei Ruhestörer treten.

Ohhhh ... es hagelt Pfiffe und bissige Kommentare aus dem Publikum. Das tröstet zwar etwas, aber leider ist an dieser Stelle mal wieder Schluss. Die Polizisten erklären die Situation: Auf dem Domplatz ist Musik generell untersagt, für alles andere braucht man eine Lizenz, der komplette Platz ist Videoüberwacht und an den Längsseiten stehen rund um die Uhr mindestens zwei Streifenwagen.

Angesichts dieser Ausführung muss man ehrlicherweise eingestehen, dass es schon einen geradezu lächerlichen Grad an Dreistigkeit braucht um sich dennoch mit Gitarren, Verstärkern und Percussioninstrumenten mit doppelter Besetzung in der Mitte des viel begangenen Platzes aufzubauen. Tja, dumm gelaufen. Zumindest bringen die im Stich gelassenen Zuschauer ihren Frust über das frühzeitige Eingreifen der Autoritäten zum Ausdruck, indem sie trotz der extrem kurzen Performance demonstrativ ein paar Taler in die Klimpertasche fallen lassen. Ca. 28 Euro machen diese 1 ½ Minuten zu den am besten bezahlten des Lebens der Dölzschner. Und noch etwas Gutes hat die Sache an sich, denn der teure Parkplatz kann schneller als geplant auch wieder verlassen werden.

Da meldet sich schon der junge Herr, der am Tag zuvor sein Interesse an einem Interview bekundet hatte und bietet an, zu den Dölzschnern zu stoßen und ein unverbindliches, lockeres Gespräch mit den Business-Neulingen zu führen. Klar, warum nicht? Ein paar Minuten später kommt er mit einigen Freunden zum vereinbarten Platz und erläutert den Plan: Er und seine Kollegen sind eigentlich Radiomoderatoren und haben vor kurzem einen Blog für „Underground-Bands“ gegründet, den es mit Inhalt zu füllen gilt. Er packt ein Aufnahmegerät aus und so geben Die Dölzschner in einem lockeren Gespräch ihr erstes Interview, während ein weiterer Kollege einige ansehnliche Schnappschüsse macht.

Das Inteview ist (leider nur auf italienisch) hier nach zu lesen: http://thegonzojournal.tumblr.com/post/66214385904/die-dolzschner

Der Tag findet seinen Abschluss in einem Yufka-Döner (DDR: 4/10) beim Dönermann und dem Transport von Beutelweise Wäsche zur Waschmaschine des Hotels. Und wenn man schonmal dabei ist, kann man eigentlich auch gleich das Busgeschirr in die ebenfalls vorhandene Spülmaschine bringen, das Klo und die Dusche mit in Anspruch nehmen und den Gemeinschaftsraum zum allgemeinen Treffpunkt für alle Dölzschner erklären.

Dass Stephan und Krieger eigentlich gar kein Zimmer in selbigem gebucht haben, muss allerdings aufgefallen sein, denn am nächsten Tag äußert ein Mitarbeiter des Hotels (wahrscheinlich der Sohn der Betreiberin), dass sich doch bitte nur die bei der Rezeption registrierten Gäste dort aufhalten mögen. Schon gut, der Aufenthalt in Milano neigt sich sowieso dem Ende zu. Vielleicht lässt sich aber doch noch eine der begehrten Lizenzen für Straßenmusiker ergattern um wenigstens noch ein paar Kröten in die Bandkasse zu bringen.

Am somit letzten Tag in der Italienischen Metropole wird ein finaler Versuch gestartet, die ganze Sache zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Also nochmal mit dem Bus ins Zentrum, mit Warnblinke in der Nähe des Tourismusbüros gehalten und mit optimistischer Miene nach einer Lizenz gefragt. Zitat des Sachbearbeiters: „No ... No … … No, No, No“ Man muss der italienischen Sprache nicht mächtig sein um zu erkennen, dass die Erfolgschancen mit dieser Aussage auf die Größe eines Liliputaner-Chihuahuas zusammenschrumpfen.

Kurz halten Die Dölzschner inne und überlegen, was zu tun ist. Gibt es Möglichkeiten das musikalische Potenzial dieser Stadt zu nutzen? Nein. Kann man sich anderweitig produktiv (also finanziell ertragreich) betätigen? Nein. Sollte man zu einem Stadtbummel aufbrechen und Geld ausgeben anstatt einzunehmen? Yeah! Diese Erkenntnis lässt die Mundwinkel (die zu diesem Zeitpunkt noch lässig um die Hüfte gebunden waren, um das Stolperrisiko zu vermeiden) mit einem saftigen Klatschen wieder nach oben schnellen. In Zweierteams bricht man zur Erkundungstour auf und gönnt sich etwas Kultur und Shopping. Das Shopping beschränkt sich in diesem Fall auf den Erwerb einer Italienischen SIM-Karte zur fachgerechten Inbetriebnahme der zuvor installierten Alarmanlage und die Kultur auf das Betrachten des Doms aus der Nähe.

Nachdem sich alle wieder am vereinbarten Platz eingefunden haben ist es leider an der Zeit, Miri wieder zum Bahnhof zu begleiten und Mitglied Schlät muss seine Liebste ziehen lassen. Stephan und Krieger warten derweile im Bus, der neben einer Ansammlung von Mülltonnen auf dem Parkplatz des Garibaldi-Bahnhofs abgestellt wurde. Doch sie sind nicht allein ...

Heerscharen von Ratten bevölkern die Halde. Es quietscht und raschelt an jeder Ecke und schwarze Schatten huschen über die stinkenden Plastebehälter. Lecker!

Zum Glück ist der Aufenthalt im Wohngebiet der flinken Keimschleudern von nicht allzu langer Dauer und der Tagesordnungsplan sieht nur noch einen Punkt vor: Pocketbike. Was bitte? Pocketbike!

Ein Pocketbike ist ein Motorrad im Miniaturformat, das aber viel mit seinem großen Bruder gemeinsam hat, z.B. einen Benzinmotor, Auspuff, Kette, (im Optimalfall) Bremsen und Räder. Ein solches passt zwar nicht (wie der Name eventuell vermuten lässt) in die Tasche, aber der dennoch enorme Größenunterschied zum Original lässt jeden Fahrer, mit einer Körpergröße von über einem Meter, aussehen wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein. Wieso zur Hölle brauchen Die Dölzschner ein zu klein geratenes Motorrad? Die Antwort ist simpel: Sie brauchen es gar nicht, Mitglied Stephan hat aber eins beim morgendlichen Zähneputzspaziergang auf einer Müllhalde (ohne Ratten) gefunden. Es fehlen zwar noch einige der oben erwähnten Teile, doch es spricht bei genauerer Betrachtung eigentlich nichts dagegen, sich den Kollegen auf den Dachgepäckträger zu schnallen und bei Gelegenheit wieder flott zu machen.

Dass man so schnell zu einem zweiten Bandmobil kommt, hätte niemand erwartet. So tritt das zweite Maskottchen der wachsenden Dölzschner Familie bei: Zwennia-Ivonne.

Und noch am selben Abend setzt sich der grüne Bus mitsamt all seinen In-, Um- und Aufsassen Richtung Genova in Bewegung.

Die Dölzschner are three musicians from Dresden-Dölzschen (Germany) making music together since 2011. The basis of the self-written music (HT- Phon sound) is the „HT-Phon“ – an homemade instrument that Ludi build from water pipes.

The new album „Volles Rohr“ (© 2014) is now available!