Altea 16.-17.12.2013

Die Dölzschner werden wieder mal erwartet. Das Ehepaar Alvers (Freunde von Stephans Eltern) besitzt ein hübsches Häuschen in Altea-Hills und hat Die Dölzschner auf einen Kurzbesuch dahin eingeladen. Von Valencia kommend und eine Übernachtung in Küstennähe später, machen sich die Döllis auf, der Einladung zu folgen. Die Fahrt führt entlang der majestätischen Steilküste, bis eine Straße ein Stück weit ins Landesinnere zu den (von Sicherheitskräften bewachten) Toren einer weitläufigen Wohnsiedlung am Hang eines sonnigen Berges führt. Die strammen Herren an der Schranke scheinen kein Problem mit dem grünen Gefährt und seinen drei Insassen zu haben, weshalb ihnen prompt Einlass gewährt wird.

– Stephan: „Sooo ... wir müssen da jetzt irgendwo hoch“

– Krieger (zur DüDö): „Nu guck nur ni so traurig meine Kleene. Du schaffst das!“

– Schlät: „Können wir das schaffen?

– Krieger: „Bkjooo wir schaffen dasssff“

Und die Düsseldölle schafft es. Allerdings besteht aufgrund der etwas ungenauen Hausnummerierung und Straßenbenennung bald Unklarheit über die exakte Position der Zieladresse. Ein Rundgang durch die sonnenbeschienen Straßen bringt leider auch keine neuen Erkenntnisse. Es geht also wieder bergab (geographisch gesehen) und die DüDö steht erneut im Eingangsbereich der „Gated Community“. Mitglied Stephan wendet sich kurzerhand an einen Mitarbeiter des Wachdienstes um nach dem momentanen Aufenthaltsort von Alvers zu fragen. Daraufhin zitiert der hilfsbereite Uniformierte seinen, mit einem fahrbaren Untersatz bestückten, Kollegen heran, welcher Stephan zu einer Runde durchs Dorf mitnimmt.
Wenige Minuten später kommen beide wieder.

- Stephan: „Also Alvers scheinen gerade nicht da zu sein.“

- Schlät: „Sind wir zu spät dran?“

- Stephan: „Yap, ungefähr 24 Stunden“

- Krieger: „Oha … wir haben das akademische Viertel also ein bisschen überschritten …"

- Schlät: „So um das 96-Fache.“

Jaja… die Pünktlichkeit. Um den Alvers wenigstens eine Nachricht zu hinterlassen, wird die DüDö ein weiteres Mal den Hang hinauf gepeitscht. Vor dem betreffenden Grundstück wird gestoppt und ein paar erklärende Worte zu Papier gebracht. Just in diesem Moment hält ein Auto neben dem grünen Bus. Darin befindlich: Michael und Lilly Alvers, die etwas ungläubig ins Cockpit der Dölle schauen. Ebenso überrascht richten Die Dölzschner ihre Blicke auf ihre (um ein Haar nicht zu solchen gewordenen) Gastgeber. Kurz darauf ist die Konfusion verflogen, die Döllis versuchen sich weitestgehend zu erklären und die Alvers nehmen den verspäteten Besuch freundlich auf.

Das spanische Domizil inklusive seiner Besitzer bietet nicht nur eine willkommene Verköstigung und eine noch willkommenere Dusche, sondern auch einen traumhaften Blick über Altea. Hier lässt sich’s aushalten. Michael und Lily bieten an, den Reisenden einige Möglichkeiten zur Übernachtung in Altea zu zeigen und die Neuankömmlinge zum Kaffeetrinken einzuladen. Diese Idee trifft allerseits auf Zustimmung, sodass man sich mit einem kleinen und einem größeren Gefährt auf den Weg in die Stadt begibt. Bei einem kalten Bierchen in einem Strandcafé erzählen die Döllis von ihren bisherigen Erlebnissen und Michael von (Achtung, Wortspiel!) den Höhen und Tiefen des Pilotensports. Nach diesem gemütlichen Plausch ziehen sich Michael und Lily zur Siesta zurück, jedoch nicht ohne zuvor noch eine Einladung zum Abendessen in einer Pizzeria auszusprechen.

Als der Tag dem Ende zugeht macht man sich also auf zu besagter Lokalität, wo man von den bereits anwesenden Gasgebern in Empfang genommen wird. Die Teller werden leerer, die Mägen voller und die Alvers packen noch eine Überraschung drauf: Ein Sponsoring für einen Werbeaufdruck auf der Düsseldölle. Kohle? Aber sicher doch! Der deal wird festgemacht, das Geld überreicht und den Alvers wird auf dem Park- und Schlafplatz der Dölzschner dankend auf Wiedersehen gesagt.

Unser neuer Sponsor: http://transinsight.com/neuigkeiten/?lang=de

 

Die Dölzschner are three musicians from Dresden-Dölzschen (Germany) making music together since 2011. The basis of the self-written music (HT- Phon sound) is the „HT-Phon“ – an homemade instrument that Ludi build from water pipes.

The new album „Volles Rohr“ (© 2014) is now available!